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Eine Rettungskarte zeigt der Feuerwehr, wo Airbags, Gurtstraffer, Batterie und Verstärkungen im konkreten Fahrzeug sitzen. Sie ist seit 2009 als gemeinsamer Standard von VDA und ADAC etabliert und für die meisten Modelle kostenlos beim Hersteller erhältlich.
Der QR-Code ist eine Ergänzung dazu, keine Pflicht. Er hilft nur unter einer Bedingung: Er muss zur passenden Rettungskarte des Fahrzeugmodells führen.
Die Rettungskarte selbst gehört hinter die Fahrer-Sonnenblende, mit der bedruckten Seite nach innen gefaltet, damit sie nicht ausbleicht. Ein Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug" an der Windschutzscheibe sagt den Einsatzkräften, dass sie dort nachsehen können.
QR-Etiketten haben drei etablierte Positionen: Windschutzscheibe, B-Säule und Innenseite der Tankklappe. Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen kommt die Ladeklappe dazu.
Die Rettungskarte gilt für ein Modell, nicht für eine Marke. Ein Code, der auf die Startseite eines Herstellers führt, zwingt die Einsatzkraft im Einsatz zu einer Suche, die sie nicht machen wird.
Zwei Wege sind üblich: die modellspezifischen Codes der kommerziellen Anbieter, oder ein eigener statischer Code, der direkt auf das PDF des eigenen Fahrzeugmodells zeigt. Der zweite Weg verlangt, dass die Adresse dauerhaft erreichbar bleibt.
Ein QR-Code auf einem Aufkleber ersetzt keine Rettungskarte. Er ist ein Zeiger. Wer keinen Zugriff auf ein dauerhaft gehostetes, modellspezifisches Dokument hat, sollte die gedruckte Karte hinter der Sonnenblende nutzen und den Code weglassen.
Ebenso wichtig: Der Code muss ohne App, ohne Login und ohne Netz im Funkloch funktionieren. Alles, was eine Anmeldung oder ein Skript zum Nachladen braucht, ist im Einsatz unbrauchbar.
Ein Fahrzeuginnenraum erreicht im Sommer über 70 Grad, und an der Windschutzscheibe kommt UV-Licht dazu. Papieraufkleber bleichen aus, gedruckte Codes auf Normalpapier werden unlesbar.
Für den Außenbereich geeignet sind wetterfeste Folienetiketten, die im Schatten der Sonnenblende oder an der B-Säule innen sitzen. Vor dem Verkleben die Fläche entfetten, sonst löst sich die Folie bei Wärme.
Karte vom Hersteller herunterladen, hinter der Sonnenblende deponieren, Aufkleber an die Scheibe. Ein Code ist optional.
Hier lohnt der Code: Das Typenschild ist einheitlich, die Dokumente liegen zentral, und der Code führt jede Einsatzkraft zum richtigen Modell.
Für Fahrzeuge ohne Herstellerkarte gibt es keine Standardlösung. Der Code auf ein selbst erstelltes Datenblatt ist besser als nichts, aber nur mit korrekten Angaben.
Nein. Es gibt keine gesetzliche Pflicht. Die Karte ist ein freiwilliges Hilfsmittel, das 2009 als gemeinsamer Standard von VDA und ADAC eingeführt wurde, und sie ist für die meisten Modelle kostenlos erhältlich.
Nur als Ergänzung. Die Rettungskarte hinter der Sonnenblende ist der international kommunizierte Ort. Der Code hilft, wenn die Karte fehlt oder nass geworden ist.
Mindestens 30 Millimeter Kantenlänge, weil aus ein bis zwei Metern Abstand und bei Wind gescannt wird. An der Tankklappe genügen 25 Millimeter.
Diese Seite ordnet die genannten Vorschriften ein und verlinkt die Primärquellen. Sie ist keine Rechtsberatung. Ob eine Pflicht auf Ihren Fall zutrifft, hängt von Betriebsgröße, Produkt, Gebäude und Vertrag ab und gehört zu einer Anwältin, einem Anwalt oder einer zuständigen Behörde.