Gäste-WLAN
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.
Ein Anwesenheits-Code ist ein Code auf ein Formular. Er zählt nicht selbst, er speichert nichts und er weiß nicht, wer gescannt hat. Wer das erwartet, kauft später ein System und stellt fest, dass ein gedruckter Code das nicht leisten kann.
Was er leistet, ist die Abschaffung der Unterschriftenliste. Für Vereine, Seminare, Kurse und Schulen ist das der ganze Nutzen, und der ist echt.
Die Adresse eines Formulars: eine Google-Formular-Seite, ein Microsoft-Formular, ein eigenes Formular auf der eigenen Seite. Der Code enthält nur diese Adresse, die Erfassung passiert im Formular.
Die Formularfrage entscheidet über die Datenqualität. Eine einzige Frage nach dem Namen produziert Tippfehler und Doppelanmeldungen. Besser sind zwei Felder, Name und eine Kennung, und ein Pflichtfeld, das nur die Teilnehmenden kennen, zum Beispiel die Kursnummer.
Ein Foto des Codes lässt sich weitergeben. Wer den Code zu Hause hat, kann sich von zu Hause anmelden. Gegen dieses Szenario hilft kein statischer Code, sondern nur ein Merkmal, das sich ändert: ein Code pro Termin, ein kurzes Zeitfenster, in dem das Formular offen ist, oder eine Kennung, die nur vor Ort ausgegeben wird.
Für einen Verein ist das meistens ausreichend. Für eine Prüfung, eine Fortbildung mit Zertifikat oder eine Anwesenheitspflicht mit rechtlicher Folge ist es nicht ausreichend, und dort gehört ein System hin, das mehr prüft als einen Scan.
Anwesenheit von Mitarbeitenden ist etwas anderes als die Teilnahmeliste eines Kurses. Sie ist personenbezogen, sie wird aufbewahrt, und sie kann zur Leistungskontrolle taugen. In Betrieben mit Betriebsrat ist die Einführung und Ausgestaltung eines solchen Systems mitbestimmungspflichtig, weil § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG technische Einrichtungen erfasst, die zur Überwachung von Verhalten oder Leistung geeignet sind.
Wer so etwas einführt, klärt das vorher mit dem Betriebsrat und mit einer Datenschutzbeauftragten, nicht nachher. Diese Seite ist keine Rechtsberatung, sie sagt nur, dass an dieser Stelle zwei Stellen mitreden, die bei einer Kursliste nicht mitreden.
Der Gewinn liegt nicht im Code, sondern in der Auswertung. Eine Unterschriftenliste muss abgetippt werden, ein Formular liefert eine Tabelle, die sich filtern und zählen lässt. Bei fünfzig Terminen im Jahr ist das der Unterschied zwischen einer Stunde und einem Nachmittag.
Der zweite Gewinn ist die Vollständigkeit. Auf einer Liste fehlen Unterschriften, weil der Stift fehlt oder jemand später kommt. Im Formular ist das Feld entweder ausgefüllt oder die Anmeldung fehlt, und beides ist sichtbar.
Der Code hängt dort, wo die Leute ankommen: am Eingang, an der Garderobe, am Tisch. A5 auf einem Ständer ist die übliche Größe, bei einem Aushang aus zwei Metern Entfernung sind 10 bis 15 Zentimeter Kantenlänge nötig.
Die Beschriftung muss zwei Dinge sagen: wofür der Scan ist und dass er eine halbe Minute dauert. Ein Code ohne Beschriftung am Eingang wird für eine Anmeldung zum WLAN gehalten.
Der Code am Halleneingang, das Formular fragt Name und Mitgliedsnummer. Die Anwesenheit liegt abends als Tabelle vor.
Ein Code pro Termin, ein Feld mit der Seminarnummer, Zeitstempel automatisch. Nach dem Termin wird der Code entwertet.
Der Code am Eingang der Aula, das Formular erfasst Name und Klasse. Für die Teilnahmeliste, nicht für Noten.
Der Code im Helferraum, das Formular erfasst Schicht und Name. Wer später kommt, trägt sich nach.
Ja, wenn er den Code oder dessen Adresse kennt. Dagegen helfen ein Code pro Termin, ein kurzes Zeitfenster und eine Kennung, die nur vor Ort ausgegeben wird.
Nein. Er ist eine Abkürzung zum Formular. Für Prüfungen und zertifizierte Fortbildungen braucht es ein Verfahren, das mehr prüft als einen Scan.
In Betrieben mit Betriebsrat ist die Einführung eines solchen Systems mitbestimmungspflichtig. Klären Sie das vorher mit Betriebsrat und Datenschutzbeauftragter.
Das, dessen Antworten Sie als Tabelle exportieren können, und das die Teilnehmenden ohne Konto ausfüllen können. Anbieterunabhängig ist ein eigenes Formular.
Nur so lange, wie der Zweck es verlangt. Legen Sie die Frist fest, bevor Sie das erste Mal erfassen, und löschen Sie danach.