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Ein E-Mail-Code öffnet das Mailprogramm mit einer neuen Nachricht, Empfänger und auf Wunsch Betreff und Text bereits eingetragen. Für Rückfragen, Bewerbungen und Bestellungen ist das ein sehr kurzer Weg.
Die Technik dahinter ist ein mailto-Link, und der hat eine Eigenheit: Er braucht ein eingerichtetes Mailkonto auf dem Gerät.
Ein Link der Form mailto:info@example.de, optional mit ?subject= und &body=. Betreff und Text werden prozentkodiert, damit Umlaute und Zeilenumbrüche ankommen.
Ein vorbereiteter Betreff ist der wichtigste Teil, weil er die Zuordnung erledigt: „Anfrage Aufsteller" landet im richtigen Postfach und muss nicht einsortiert werden. Ein vorbereiteter Text sollte kurz sein, weil der Kunde ihn ohnehin überschreibt.
Wenn auf dem Gerät kein Mailkonto eingerichtet ist. Das ist bei jüngeren Nutzern häufiger als erwartet: Mail läuft im Browser, die App hat kein Konto. Dann führt der Link zu einer Fehlermeldung oder ins Leere.
Zweitens bei Webmail-Nutzern, deren Browser den Link nicht an einen Anbieter übergibt. Drittens bei Unternehmensgeräten, auf denen der Administrator externe Mailprogramme gesperrt hat.
Wenn Sie wissen müssen, dass die Nachricht angekommen ist. Ein Formular auf der eigenen Seite liefert eine Bestätigung und eine Serverkopie, mailto liefert nichts davon. Bei Bewerbungen, Reklamationen und allem mit Fristen ist das Formular besser.
Der E-Mail-Code bleibt für alles richtig, was reine Kontaktaufnahme ist: Rückfrage, Terminwunsch, kurze Bestellung. Er ist schneller als jedes Formular und braucht keine Datenverarbeitung auf Ihrer Seite.
Ein Postfach mit 200 Mails am Tag sortiert sich über den Betreff, nicht über den Absender. Wer den Betreff vorgibt, lenkt die Mail in die richtige Ablage, bevor sie gelesen wird.
Bewährt sind Betreffzeilen mit einem festen Präfix und einem Platzhalter, den der Kunde ergänzt: „Aufsteller-Anfrage: " oder „Bewerbung: Name". Ein Präfix wie „Anfrage" allein reicht nicht, weil es in jedem Postfach schon zwanzig Mal vorkommt.
Ein Plakat mit dem Code, Betreff bereits „Bewerbung". Die Mail landet ohne Tippfehler in der richtigen Ablage.
Der Code neben den Kontaktdaten, mit Betreff und Vertragsnummer. Das erspart Rückfragen zur Zuordnung.
Anmeldung per Mail statt per Formular, weil niemand die Vereinsseite pflegen will. Der Code steht auf dem Flyer und funktioniert jahrelang.
Ja, wenn ein Mailkonto eingerichtet ist und der Link an eine App übergeben wird. Ohne Konto oder bei gesperrten Mailprogrammen endet der Weg in einer Fehlermeldung.
Ja, beides ist nur vorbefüllt. Deshalb kurz halten und den Betreff so formulieren, dass er auch nach einer Änderung noch passt.
Er verarbeitet selbst keine Daten, die Adresse steht aber im Klartext im Code. Wer eine geschäftliche Adresse druckt, veröffentlicht sie, was bei info@ üblich ist.