QR-Generator Deutschland

Ein kostenloses Werkzeug für QR-Codes, die im Alltag wirklich gebraucht werden: Gäste-WLAN, Überweisungen, Paketabstellorte, Visitenkarten. Die Codes werden im Browser erzeugt.

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QR-Generator Deutschland, kostenlos und ohne Konto

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Gäste-WLAN

Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.

Netzwerk (SSID): FRITZ!Box Gastzugang
Passwort: wlan-passwort-zuhause-2026
Sicherheit: WPA
DSGVO-konform ohne Tracking erstelltDauerhaft gültig ohne Ablaufdatum
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GiroCode für Kleinunternehmer

Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer schreiben Rechnungen, die oft knapp sind: ein Blatt, ein Betrag, eine Leistung. Da passt ein QR-Code gut ins Bild, weil er genau eine Sache tut, nämlich das Bezahlen vereinfachen.

Was er nicht tut, ist eine Rechnung vollständig zu machen. Und weil nach § 19 UStG ohnehin ein Hinweis auf die Steuerbefreiung nötig ist, lohnt sich der Blick auf die Pflichtangaben, bevor über die Gestaltung gesprochen wird.

GiroCode erstellen

Im Einzelnen

Was die Rechnung enthalten muss

Wer nach § 19 UStG als Kleinunternehmer behandelt wird, weist keine Umsatzsteuer aus und muss einen Hinweis darauf auf der Rechnung tragen. Für Rechnungen über 250 Euro brutto gelten die Pflichtangaben des § 14 Abs. 4 UStG: beide Namen und Anschriften, Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Ausstellungsdatum, fortlaufende Rechnungsnummer, Menge und Art der Leistung, Leistungszeitpunkt, Nettoentgelt, Steuersatz und Steuerbetrag oder Hinweis auf die Steuerbefreiung.

Bis einschließlich 250 Euro brutto genügt eine Kleinbetragsrechnung nach § 33 UStDV. Dafür braucht es nur Name und Anschrift des Leistenden, Ausstellungsdatum, Art und Umfang der Leistung sowie den Bruttobetrag mit Steuersatz oder dem Hinweis auf die Steuerbefreiung.

Der Code gehört in keine dieser Listen. Er ist keine Pflichtangabe, und er wird nicht zur Pflichtangabe, weil ein Kunde ihn gern hätte.

  • Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 19 UStG nicht vergessen
  • Fortlaufende Rechnungsnummer, auch bei kleinen Beträgen sinnvoll
  • Bei Kleinbetragsrechnungen entfallen Empfängeranschrift, Nummer und Steuernummer
  • Der Code kommt zusätzlich, nicht statt

Der Code ist keine E-Rechnung

Eine E-Rechnung ist ein strukturiertes Format nach EN 16931, in Deutschland vor allem XRechnung und ZUGFeRD. Eine PDF oder ein Ausdruck mit QR-Code ist keine E-Rechnung, auch wenn der Code auf eine Zahlung zeigt oder ein XML eingebettet ist.

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen. Für Kleinbetragsrechnungen gibt es eine Ausnahme von der Pflicht, selbst E-Rechnungen auszustellen. Wer als Kleinunternehmer B2B arbeitet, sollte trotzdem wissen, was Kundinnen und Kunden ab 2027 erwarten werden.

Was ein GiroCode auf einer kleinen Rechnung bringt

Bei Handwerksleistungen, Nachhilfe, Fotografie, Beratung oder Kosmetik ist die Rechnung oft ein Blatt, das bei Übergabe oder per Mail kommt. Der Code darauf verkürzt die Zahlung von mehreren Tagen auf Minuten, weil das Zusammentragen von IBAN und Betrag entfällt.

Der Effekt ist bei kleinen Beträgen größer als bei großen, was zunächst überrascht. Bei 5.000 Euro nimmt sich jemand die Zeit zum Abtippen, bei 38 Euro bleibt die Rechnung liegen. Der Code senkt genau diese Schwelle.

  • Betrag im Code bei festen Preisen, sonst offen lassen
  • Rechnungsnummer in den Verwendungszweck, damit die Zuordnung ohne Rückfrage klappt
  • Der Empfängername im Code sollte identisch mit dem auf dem Kontoauszug sein

Zwei Fehler, die häufig passieren

Der erste: Der QR-Code zeigt auf eine private Kontoverbindung, während die Rechnung eine Geschäftsadresse nennt. Das ist technisch möglich und wirkt unseriös, und bei einer Betriebsprüfung erzeugt es Fragen, die man nicht haben will.

Der zweite: Der Code enthält den Betrag, die Rechnung wird aber nachträglich geändert. Dann zeigt der gedruckte Code einen anderen Betrag als das Dokument. Bei einer Korrektur gehört eine neue Rechnung mit neuem Code dazu, nicht ein korrigierter Zettel mit dem alten Aufdruck.

Größe und Ort

Auf einem A4-Blatt, das in der Hand gehalten wird, reichen 2,5 bis 3 Zentimeter. Auf einer Visitenkarte gilt dasselbe wie für jede Karte: 2,5 Zentimeter, und lieber auf der Rückseite als zwischen zwei Textzeilen.

Die Stelle unter dem Zahlungsziel ist die beste, weil dort ohnehin steht, wie gezahlt werden soll. Ein Code im Kopfbereich konkurriert mit dem Logo und wird kleiner gedruckt, als er sein müsste.

Typische Fälle

Handwerk und Montage

Die Rechnung wird vor Ort übergeben, der Code mit festem Betrag. Der Kunde zahlt, während der Handwerker abbaut.

Nachhilfe und Kurse

Monatliche Rechnung mit festem Betrag und der Kursnummer im Zweck. Damit die Zuordnung auch bei gleichen Nachnamen klappt.

Fotografie und Gestaltung

Rechnung nach Abnahme, Code ohne Betrag, weil häufig Anzahlungen und Restbeträge anfallen.

Kosmetik und Studio

Die Rechnung am Tresen, der Code für alle, die kein Bargeld dabeihaben und kein Kartenlesegerät wollen.

So entsteht der Code

  1. 01Pflichtangaben prüfen, besonders den Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 19 UStG.
  2. 02Rechnungsnummer festlegen und im Verwendungszweck an den Anfang setzen.
  3. 03GiroCode erzeugen, Empfänger und IBAN aus dem Geschäftskonto, Betrag nach Fall.
  4. 04Testrechnung drucken und mit der eigenen Banking-App scannen, bevor die erste echte rausgeht.

Direkt zum passenden Generator

GiroCode erstellenGiroCode auf der Rechnung

Zum Weiterlesen

  • SEPA-GiroCode erstellen: Anleitung

Häufige Fragen zu diesem Fall

Muss ich als Kleinunternehmer einen QR-Code auf die Rechnung setzen?

Nein. Es gibt keine Pflicht dazu. Der Code ist eine freiwillige Zahlungshilfe.

Was muss auf eine Kleinunternehmer-Rechnung?

Ein Hinweis auf die Steuerbefreiung nach § 19 UStG ist erforderlich. Bis 250 Euro brutto genügen die Angaben der Kleinbetragsrechnung, darüber gilt der Katalog des § 14 Abs. 4 UStG.

Gilt die E-Rechnungspflicht für mich?

Kleinbetragsrechnungen sind von der Pflicht zur Ausstellung einer E-Rechnung ausgenommen. Empfangen können muss sie seit 2025 grundsätzlich jedes Unternehmen.

Kann der Code auf mein privates Konto zeigen?

Technisch ja, aber Name und Konto sollten zusammenpassen und zum Geschäft gehören. Alles andere wirkt unseriös und erzeugt Rückfragen.

Soll der Betrag im Code stehen?

Bei festen Preisen ja, das erspart Rückfragen. Bei schwankenden Beträgen oder Anzahlungen besser leer lassen.

Quellen

  • § 19 UStG: Besteuerung der Kleinunternehmer (gesetze-im-internet.de)
  • § 14 UStG: Ausstellung von Rechnungen (gesetze-im-internet.de)
  • § 33 UStDV: Rechnungen über Kleinbeträge (gesetze-im-internet.de)

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