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Ein vCard-Code ersetzt das Abtippen einer Visitenkarte: Der Scan öffnet den Kontakt-Dialog des Telefons, vorbefüllt mit Name, Nummer, Firma und Adresse. Der Nutzer bestätigt nur noch.
Das Format ist ein alter Standard mit zwei Versionen, und genau daran scheitern die meisten Karten, die nicht funktionieren.
Ein vCard-Block nach RFC 6350, bei uns in Version 3.0. Die sieht so aus: BEGIN:VCARD, VERSION:3.0, dann die Felder N, FN, ORG, TITLE, TEL, EMAIL, ADR, URL, NOTE, am Ende END:VCARD.
Version 3.0 ist bewusst gewählt. Version 4.0 ist sauberer spezifiziert, wird aber von älteren Android-Adressbüchern und manchen Scanner-Apps nur teilweise gelesen. 3.0 versteht jedes Gerät, das in den letzten fünfzehn Jahren gebaut wurde.
Ein eingebettetes JPEG landet Base64-kodiert im selben Code. Aus einer Karte mit 600 Zeichen werden so schnell 20.000 Zeichen, und die Modulzahl explodiert. Auf einer Visitenkarte von 85 Millimetern Breite ist das nicht mehr lesbar zu bekommen.
Wer ein Gesicht zeigen will, setzt es auf die Karte und lässt es aus dem Code. Bei uns im Generator ist das Feld dafür nicht vorgesehen, und das ist Absicht.
Eine Visitenkarte ist 85 mal 55 Millimeter groß, und der Code konkurriert mit Logo und Anschrift. Bei einem Leseabstand von 20 Zentimetern genügen 20 Millimeter Kantenlänge, angenehm sind 22 bis 25 Millimeter.
Wichtig ist der Kontrast auf dem Kartenmaterial. Matt und hell drucken, nicht glänzend. Bei dunkler Karte mit hellem Aufdruck ist der Code für viele Kameras unlesbar, auch wenn er auf dem Entwurf gut aussieht.
MECARD ist das ältere, kompaktere Format und enthält weniger Felder. Es ist kürzer und auf kleinen Flächen im Vorteil, aber es kennt keine Abteilungs- oder Titelangaben und wird von weniger Scanner-Apps vollständig ausgewertet.
Für eine Visitenkarte ist vCard die sichere Wahl. MECARD lohnt sich, wenn der Platz wirklich knapp ist und nur Name, Nummer und E-Mail gebraucht werden.
Handwerksbetrieb, Beratung, Außendienst. Der Code ersetzt das Abtippen und sorgt dafür, dass die Nummer wirklich im Telefon landet statt in einer Schublade.
Ein Code auf der Rückseite des Schilds, mit Name und Durchwahl. Bei Veranstaltungen mit vielen Fremden der schnellste Weg zum Kontakt.
Der Code führt direkt zum Ansprechpartner im Betrieb, nicht zur Zentrale. Für Außendienst und Lieferfahrzeuge der Unterschied zwischen Rückruf und Rückfrage.
Für Karten, die von jedem Gerät gelesen werden sollen, Version 3.0. Version 4.0 ist strenger spezifiziert, wird aber von älteren Android-Adressbüchern und manchen Scanner-Apps nur unvollständig übernommen.
Weil das Adressbuch beim zweiten Scan nicht erkennt, dass es derselbe Kontakt ist. Das passiert, wenn N und FN unterschiedlich aufgebaut sind. Name in beiden Feldern identisch halten hilft.
Ja, mit hoher Fehlerkorrektur, aber es kostet Lesbarkeit. Bei 20 Millimetern auf einer Visitenkarte ist der Platz zu knapp, dort sollte das Logo neben dem Code stehen.
Ja, alles, was im vCard-Block steht, ist im Klartext lesbar. Wer eine Karte verteilt, veröffentlicht diese Angaben, deshalb gehören private Nummern nicht hinein.