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Ein Termin-Code legt einen Kalendereintrag an: Titel, Ort, Beginn, Ende. Für Kurse, Einladungen, Sprechstunden und Veranstaltungen ist das der bequemste Weg, jemandem einen Termin zu geben, ohne dass er ihn falsch abschreibt.
Der Code enthält eine Kalenderdatei, kein Bild einer Einladung. Deshalb ist die Formatfrage entscheidend und nicht die Gestaltung.
Ein VEVENT-Block nach RFC 5545: BEGIN:VEVENT, SUMMARY als Titel, LOCATION als Ort, DESCRIPTION als Beschreibung, dazu DTSTART und DTEND.
Bei uns stehen die Zeiten als lokale Zeit im Code, ohne Zeitzonenkennung. Das ist Absicht: Wer 18:30 eingibt, meint 18:30 vor Ort, und das Gerät zeigt 18:30. Eine Umrechnung auf UTC würde bei deutschen Terminen im Sommer zwei Stunden verschieben.
Ein Termin-Code fügt einen einzelnen Eintrag hinzu. Wer zehn Veranstaltungen im Jahr anbietet, hat damit zehn Codes, nicht einen. Ein Kalenderabo wäre ein anderer Weg, braucht aber eine ICS-Datei auf einem Server und wird von diesem Code-Typ nicht abgedeckt.
Für die meisten Fälle ist der einzelne Termin richtig, weil ein Abo nur mit zusätzlicher Erklärung funktioniert und den Kalender des Gastes dauerhaft verändert.
Die Zeitzone. Wer einen Code von einer Plattform mit UTC-Zeit übernimmt, bekommt Einträge, die ein oder zwei Stunden versetzt stehen. Der Fehler ist im Code unsichtbar und zeigt sich erst im Kalender.
Das fehlende Ende. Ein Eintrag mit Beginn und ohne Ende ist in manchen Apps als 15-Minuten-Block angelegt, in anderen zieht er sich über den ganzen Tag. Beginn und Ende gehören zusammen.
Die Bestätigung im Kalender. Kein Code kann einen Eintrag automatisch bestätigen, der Nutzer muss etwas antippen. Deshalb ist ein Hinweis „Termin speichern" unter dem Code hilfreich.
Auf Einladungen und Plakaten 3 Zentimeter, auf Aufstellern 4 bis 5 Zentimeter, auf Aushängen aus zwei Metern 10 bis 15 Zentimeter.
Der Ort kommt bei diesem Code-Typ doppelt vor, als Koordinate im Text und als Raumangabe im Kalender. Beides sollte stimmen, sonst steht im Kalendereintrag ein Ort, der nicht stimmt.
Der Code auf dem Flyer legt Termin und Ort an. Für Reihen mit mehreren Terminen braucht jeder Termin einen eigenen Code.
Auf dem Aushang an der Tür. Wer freitags vorbeikommt und geschlossen ist, hat den Termin im Kalender.
Einladung mit Code, dazu die Tagesordnung im Kalendereintrag als Beschreibung. So ist sie beim Termin vorhanden.
Weil der Code die Zeit als UTC enthielt, der Kalender aber in Ortszeit anzeigt. Unsere Codes enthalten lokale Zeit ohne Zeitzonenkennung, damit 18:30 als 18:30 erscheint.
Nein. Der Kalendereintrag enthält keine Erinnerungszeit. Die legt der Gast in seinem Kalender selbst fest.
Technisch könnte eine Datei mehrere VEVENT-Blöcke enthalten. Der Code wird dadurch deutlich dichter und die Lesbarkeit sinkt. Für Terminreihen ist eine kleine Seite mit Kalenderdatei der bessere Weg.