Gäste-WLAN
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.
Der Name führt in die Irre. Ein Audio-QR-Code kann keinen Ton speichern, jedenfalls keinen, den man hören möchte: In einen QR-Code passen wenige Kilobyte, eine Minute Sprache braucht ein Vielfaches davon. Im Code steht eine Adresse, und der Ton kommt von dort.
Das ist keine Einschränkung, sondern der Grund, warum dieser Typ funktioniert. Die Audiodatei lässt sich austauschen, solange die Adresse bleibt, und man kann sie ergänzen, ohne den gedruckten Code anzufassen.
Ein Link auf eine Audiodatei oder auf eine Seite mit einem Abspieler. Die direkte Datei ist einfacher, hat aber einen Nachteil: Auf manchen Telefonen lädt der Browser die Datei herunter, statt sie abzuspielen. Eine kleine Seite mit einem Abspielknopf verhält sich überall gleich und lässt sich zusätzlich mit einem Titelbild und einem Transkript versehen.
Für einen Audioguide im Museum, eine Kirchenführung oder eine Produktanleitung ist die Seite die bessere Wahl, weil sie auch den Text enthalten kann. Für eine Sprachnachricht an die Familie reicht die direkte Datei.
Der erste Punkt ist das automatische Abspielen. Browser blockieren Ton, der ohne Zutun startet, und zwar zu Recht. Wer den Code scannt, muss danach noch auf Abspielen tippen. Darüber sollte die Beschriftung auf dem Schild nicht hinwegtäuschen.
Der zweite Punkt ist die Umgebung. Ein Code an einer Wand in einer Kirche oder einer Halle wird ohne Kopfhörer abgespielt, und dann hört die ganze Gruppe mit. Für Orte mit mehreren Besuchern gleichzeitig braucht es eine Lösung, die ohne Ton funktioniert, also mindestens ein Transkript.
Der dritte Punkt ist das Datenvolumen. Wer im Ausland scannt, zahlt für jede Minute. Eine Datei unter zwei Megabyte ist bei Sprache mit einer Spur Qualität noch gut verständlich.
Für gesprochene Sprache genügt eine niedrige Bitrate, weil keine Musik und keine feinen Höhen im Signal sind. Eine Minute in Mono bei 64 bis 96 kBit pro Sekunde ergibt etwa ein halbes bis ein Megabyte. Eine dreiminütige Führung liegt damit bei unter drei Megabyte und lädt im Mobilfunknetz in wenigen Sekunden.
Wer Musik oder mehrere Sprecher aufnimmt, braucht mehr. Für den Anwendungsfall dieser Seite, also eine Erklärung, eine Anleitung oder eine Führung, ist die niedrige Bitrate die richtige Einstellung, und sie ist kein Qualitätsverlust, den man hört.
Überall dort, wo der erklärende Text zu lang für ein Schild und zu kurz für ein Buch ist: an einem Exponat, an einer Maschine, an einem Baudenkmal, an einer Pflanze im Garten, an einem Produkt mit komplizierter Handhabung.
Und dort, wo Menschen den Text nicht lesen können oder wollen: sehbehinderte Besucher, Kinder, Menschen, die die Sprache des Schildes nicht lesen, aber die gesprochene Variante verstehen. Ein Transkript bleibt trotzdem Pflicht, denn Ton schließt niemanden aus, wenn er die Wahl hat.
Ein Audio-Code steht meistens auf einem Schild, das aus einem halben bis einem Meter gelesen wird: 5 bis 10 Zentimeter Kantenlänge. Im Außenbereich, an Denkmälern und in Kirchen, hält nur Metall oder eine wetterfeste Platte. Papier hinter Glas fängt an zu vergilben, bevor die Führung neu aufgenommen wird.
Was unter den Code gehört: die Dauer und ein Hinweis auf die Kopfhörer. „Hören Sie die Geschichte des Turms, 2:40, Kopfhörer empfohlen" ist eine Beschriftung, die funktioniert. „Audio" ist keine.
Ein Code pro Exponat, dahinter eine Seite mit Ton und Transkript. Die Aufnahme lässt sich ersetzen, das Schild bleibt.
Der Code am Portal erklärt die Geschichte des Baus. Für Gruppen ohne Kopfhörer steht das Transkript auf derselben Seite.
Die Einweisung als Ton, während die Hände beschäftigt sind. Ein Code pro Maschine, die Datei wird bei Änderungen ersetzt.
Der Code am Beet erzählt die Herkunft. Für Kinder kürzer als für Erwachsene, deshalb je Zielgruppe eine Spur.
Praktisch nicht. In einen QR-Code passen wenige Kilobyte, der Code enthält deshalb einen Link auf die Audiodatei.
Nein. Browser blockieren Ton ohne Zutun, der Hörer tippt nach dem Scan auf Abspielen.
MP3 oder M4A, Mono, 64 bis 96 kBit/s für Sprache. Das spielt jeder Browser und die Datei bleibt klein.
So lang wie nötig und so kurz wie möglich. Zwei bis drei Minuten sind für ein Exponat viel, für eine Führung normal.
Ja, wenn der Ort belebt ist oder Menschen mit Höreinschränkung erreicht werden sollen. Es kostet nichts und macht die Seite für alle besser.