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Ein QR-Code mit Logo sieht nach Gestaltung aus und ist technisch eine Fehlerkorrektur, die man absichtlich verbraucht. Der Code trägt Redundanz, um beschädigte Stellen zu überstehen, und ein Logo in der Mitte ist eine Beschädigung, die hübsch aussieht.
Deshalb ist die Frage nicht, ob ein Logo geht, sondern wie viel Fläche es kosten darf, damit der Code noch liest. Diese Seite nennt die Zahlen, die dahinterstehen.
Ein QR-Code enthält mehr Daten, als zum Lesen nötig wären. Der Anteil, der ersetzt werden kann, hängt von der gewählten Stufe ab: L etwa 7 Prozent, M etwa 15, Q etwa 25, H etwa 30 Prozent der Fläche.
Für einen Code mit Logo ist H die richtige Stufe, weil dort rund ein Drittel der Fläche fehlen darf. Das ist der Grund, warum Codes mit Logo fast immer auf H gebaut werden, und gleichzeitig der Grund, warum sie mehr Module brauchen: Die Redundanz muss ja auch irgendwohin. Ein Code mit Logo ist bei gleicher Datenmenge dichter als einer ohne, und deshalb im Druck empfindlicher.
In die Mitte, weil dort die Fehlerkorrektur am wirksamsten greift und weil die Positionierhilfen an den Rändern unverletzt bleiben. Die drei großen Quadrate in den Ecken und die Taktmuster dazwischen sind die Teile, an denen der Scanner den Code überhaupt findet. Ein Logo, das eines davon berührt, macht den Code unlesbar, auch wenn rechnerisch noch Fläche frei wäre.
Auch die Ruhezone bleibt tabu. Vier Module Rand gehören zum Code, und ein Rahmen, der bis an das Muster reicht, ist derselbe Fehler wie ein Logo auf einer Ecke.
Ein Logo mit hellen Flächen in der Mitte ist unproblematisch, eines mit einem Verlauf von Hell zu Dunkel ist es nicht. Der Scanner unterscheidet hell und dunkel, und wenn das Logo selbst Muster in Modulgröße mitbringt, entstehen falsche Module.
Dasselbe gilt für den Code selbst: dunkle Module auf hellem Grund, nicht umgekehrt. Ein weißer Code auf schwarzem Etikett sieht gut aus und liest auf vielen Geräten schlechter, weil die Erkennung auf dunkle Muster auf hellem Grund ausgelegt ist.
Ein Code mit Logo, der am Monitor liest, sagt nichts über den Druck. Papier hat weniger Kontrast, Tinte verläuft, und das Logo wird beim Skalieren weich. Testen Sie auf dem echten Material, mit mindestens zwei Telefonen, aus dem Abstand, aus dem später gescannt wird.
Wenn es knapp wird, gibt es drei Stellschrauben: die Adresse kürzen, den Code größer drucken oder das Logo verkleinern. Die Reihenfolge ist Absicht, denn die Adresse ist der Faktor, der am meisten bringt und am wenigsten kostet.
Bei Codes, die klein gedruckt werden: auf Visitenkarten, auf Beipackzetteln, auf Produkten mit wenig Platz. Dort zählt jedes Modul, und ein Logo nimmt Platz weg, den die Lesbarkeit dringend braucht.
Auch bei langen Adressen mit vielen Parametern, bei Codes auf unruhigem Untergrund und bei allem, was aus mehr als einem Meter gelesen wird. Für ein Plakat in drei Metern Entfernung ist ein Logo im Code ein Detail, das niemand sieht und der Scanner nicht braucht.
Der Code mit Logo auf dem Tresenaufsteller, groß genug gedruckt, damit die Redundanz nicht auf Kosten der Lesbarkeit geht.
Ein Logo im Code fällt hier nicht auf, weil der Code groß ist. Trotzdem: erst die Adresse kürzen, dann das Logo.
Das Logo gehört auf die Verpackung, nicht zwingend in den Code. Zwei Markenzeichen auf vier Quadratzentimetern sind eines zu viel.
Hier ist das Logo im Code meistens die falsche Entscheidung. Lieber ein Code ohne Logo, dafür in voller Größe auf weißem Grund.
Bis etwa ein Viertel der Codefläche, mit Fehlerkorrektur H. Mehr geht auf Kosten der Lesbarkeit, besonders im Druck.
Weil die zusätzliche Fehlerkorrektur mehr Module braucht. Bei gleicher Datenmenge ist der Code größer oder die einzelnen Module kleiner.
Ja, solange der Kontrast zwischen Modulen und Grund hoch bleibt. Dunkel auf hell, nicht hell auf dunkel.
Nicht garantiert. Ältere Kameras und schlechte Beleuchtung kosten Reserve, die das Logo schon verbraucht hat. Testen ist Pflicht.
Ja, das Logo neben den Code. Es ist immer lesbar, kostet keine Redundanz und wirkt auf einem Aufsteller genauso.