Gäste-WLAN
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.
Der Link-Code ist der einfachste Fall und der häufigste. Im Code steht nichts als die Adresse, zum Beispiel https://example.de/speisekarte. Jede Kamera liest ihn, jede App öffnet ihn, es gibt kein Format, das scheitern kann.
Genau deshalb entscheidet hier nicht die Technik, sondern die Zielseite und die Länge der Adresse. Beides sehen Sie erst, wenn Sie den Code gedruckt haben.
Die vollständige URL als reiner Text, mit https:// am Anfang. Der Code ist statisch: Die Adresse ist in die Pixel eingebrannt und ändert sich nie. Das ist der Vorteil und die Verpflichtung, denn wenn die Seite umzieht, ist jeder gedruckte Code tot.
Das Protokoll gehört dazu. Ohne https:// erkennt nicht jede Kamera-App die Zeichenfolge als Adresse und bietet nur an, sie zu kopieren.
Technisch passen in einen QR-Code der Version 40 mehrere tausend Zeichen. Praktisch zählt etwas anderes: Mit jedem Zeichen wächst die Modulzahl, und damit wird jeder einzelne Punkt kleiner. Bei einer Adresse von 300 Zeichen braucht der Code auf einem Flyer deutlich mehr Fläche als bei 30 Zeichen, um noch lesbar zu sein.
Als Arbeitsregel gilt: unter 100 Zeichen ist unkritisch, bis 200 Zeichen geht es mit ausreichender Größe, darüber sollte man kürzen. Ein Kurzpfad auf der eigenen Domain löst das besser als ein Fremdanbieter, weil die Adresse dann Ihnen gehört.
Die Kantenlänge richtet sich nach dem Leseabstand, nicht nach dem Geschmack. Für eine Handreichung von 20 bis 30 Zentimetern reichen 2,5 Zentimeter. Auf einem Tischaufsteller mit 50 Zentimetern Abstand sind es 4 bis 5 Zentimeter, auf einem Aushang in ein bis zwei Metern Abstand 10 bis 15 Zentimeter.
Bei langen Adressen erhöhen Sie den Wert um etwa ein Drittel, weil das Muster dichter wird. Und: Ruhezone von vier Modulen frei halten, also ringsum keine Grafik, kein Text, kein Rahmen direkt am Muster.
Wenn die Zielseite sich ändern muss, ohne dass der Code neu gedruckt werden kann. Dann braucht es einen dynamischen Code mit Weiterleitung, und der kostet Unabhängigkeit: Der Anbieter dazwischen kann die Weiterleitung abschalten oder abrechnen.
Wenn die Aktion eine App öffnen soll, ist ein Link nicht das beste Format. Für WLAN, Kontakte, Telefonnummern und Zahlungen gibt es eigene Typen, die der Scanner direkt versteht und nicht erst über den Browser schickt.
Kurze Adresse auf die Seite, die sich aktualisieren lässt, Aufsteller mit 4 Zentimetern Kantenlänge. Der Code bleibt gültig, solange die Adresse bleibt.
Ein Link auf die Terminseite oder das Datenblatt. Wichtig ist die Zielseite ohne Anmeldung, sonst bricht der Kontakt an der Login-Maske ab.
Der Link gehört auf eine dauerhaft erreichbare Seite, nicht auf eine Kampagnen-URL mit Ablaufdatum. Produkte überleben Kampagnen.
Nein, ein statischer Code enthält die Adresse fest. Wer ändern will, braucht einen dynamischen Code mit Weiterleitung über einen Dienst, und bezahlt dafür mit Abhängigkeit.
Weil jede zusätzliche Zeichenfolge das Muster dichter macht. Bei gleicher Druckgröße wird der Code schwerer lesbar, bei gleicher Lesbarkeit muss er größer gedruckt werden.
Der Code wird gelesen, die Seite nicht geladen. Für Inhalte ohne Netz ist der Typ Freitext die richtige Wahl, weil der Text direkt im Code steht.
Nein. Ab iOS 11 liest die Kamera QR-Codes im Sucher, Android bietet die Erkennung in der Kamera-App und in den Schnelleinstellungen. Eine Zusatz-App ist nicht nötig.