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Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.
Ein Google-Formular ist der kürzeste Weg zu einer Umfrage, einer Anmeldung oder einer Rückmeldung, die als Tabelle ankommt. Der QR-Code davor beseitigt den Schritt, an dem solche Umfragen scheitern: den Link weiterschicken und hoffen.
Der Code speichert dabei nichts. Er öffnet eine Seite, und alles Weitere passiert in Googles Formular. Wer das auseinanderhält, erspart sich zwei Missverständnisse: dass der Code Antworten sammelt, und dass er den Datenschutz erledigt.
Die Adresse des Formulars, so wie sie beim Teilen angeboten wird. Zwei Formen sind üblich: die Adresse auf docs.google.com/forms/.../viewform und ein Kurzlink, der auf dieselbe Seite zeigt. Beide funktionieren, die lange Adresse hat aber einen Vorteil: Sie bleibt gleich, auch wenn der Kurzlink einmal neu erzeugt wird.
Wichtig ist, dass der Code auf die Ausfüllansicht zeigt und nicht auf den Bearbeitungsmodus. Im Bearbeitungsmodus sieht der Kunde die Fragen und die Antworten anderer Leute, und das ist ein Datenleck, das bei der ersten Umfrage auffällt statt beim Test.
In den Einstellungen des Formulars lässt sich festlegen, ob eine Anmeldung erforderlich ist. Ist sie es, sieht der Kunde eine Anmeldemaske, und eine Umfrage am Tisch ist damit beendet. Für eine Abstimmung unter Kolleginnen und Kollegen ist die Anmeldepflicht sinnvoll, für eine Rückmeldung am Tresen ist sie ein Ausschlusskriterium.
Die zweite Einstellung betrifft die Anzahl der Antworten. Ein Formular, das nur eine Antwort pro Person zulässt, verlangt eine Anmeldung. Wer das nicht will, muss Mehrfachantworten erlauben und mit ihnen leben.
Er zählt keine Antworten, er bestätigt keine Teilnahme und er schützt nicht vor doppelten Eingaben. Er zeigt nur auf das Formular. Wer Teilnahmekarten oder Gutscheine verteilen will, braucht eine Logik im Formular oder eine Person davor, nicht einen anderen Code.
Er ersetzt auch nicht die Information der Teilnehmenden. Ein Formular, das Namen erhebt, ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten, und die braucht eine Rechtsgrundlage und eine Information darüber, was mit den Antworten passiert. Bei Google als Dienstleister kommt die Frage nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung dazu. Das ist eine organisatorische Frage, und der QR-Code ändert daran nichts, weder zum Guten noch zum Schlechten.
Am Tisch, am Empfang, am Ausgang, auf dem Beileger zur Rechnung: überall dort, wo jemand gerade eine Erfahrung gemacht hat und in 30 Sekunden etwas dazu sagen könnte. Die Rücklaufquote hängt fast nie am Code, sondern an der Länge des Formulars. Drei Fragen werden beantwortet, fünfzehn nicht.
Ein zweiter Faktor ist die Beschriftung. „Umfrage, 30 Sekunden" funktioniert, „QR-Code" nicht. Wer nicht weiß, was ihn erwartet, scannt nicht.
Auf einem Tischaufsteller sind 4 bis 5 Zentimeter Kantenlänge bei 40 bis 60 Zentimetern Abstand richtig. Auf einem Aushang, der aus einem Meter gelesen wird, 10 Zentimeter. Auf einem Flyer in der Hand genügen 2,5 Zentimeter.
Vermeiden Sie Glas mit Reflexion und Stellen mit Gegenlicht. Ein Code auf einem Tresen, der eine Fensterfront im Rücken hat, liest sich schlechter als derselbe Code zwei Meter weiter innen.
Drei Fragen zur Beratung, der Code steht neben der Kasse. Wer zufrieden ist, füllt aus, während er wartet.
Der Code am Aushang öffnet das Anmeldeformular mit Name und Kursnummer. Die Liste liegt abends als Tabelle vor.
Der Code auf dem Vereinsheft, das Formular fragt nach Terminwünschen. Keine Diskussion in der WhatsApp-Gruppe.
Der Code auf dem Lieferschein öffnet ein Formular mit Feld für die Auftragsnummer. Der Fall landet strukturiert im Postfach.
Nein. Die Antworten liegen im Formular bei Google. Der Code enthält nur die Adresse.
Nur, wenn es in den Formulareinstellungen so eingestellt ist. Für Umfragen vor Ort ist eine Anmeldepflicht meistens ein Ausschlusskriterium.
Nur mit Anmeldepflicht oder mit einer Logik im Formular. Ein anderer QR-Code löst das nicht.
Wenn über das Formular personenbezogene Daten verarbeitet werden, ist die Verarbeitung zu klären, einschließlich Auftragsverarbeitung und Information der Teilnehmenden. Das ist keine Frage des Codes.
Das Google-Formular ist schneller gebaut und liefert eine Tabelle. Ein eigenes Formular kostet mehr Arbeit, hält die Daten aber im eigenen Bereich.