Gäste-WLAN
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, um sich sofort mit dem Internet zu verbinden.
Ein Instagram-Code führt Gäste auf ein Profil, ohne dass sie den Namen tippen. Für lokale Geschäfte ist das ein Weg, aus einem Besuch einen Follower zu machen.
Ein wichtiger Unterschied vorweg: Instagram hat einen eigenen Profil-Code in der App. Der ist zum Zeigen auf dem Handy gedacht, nicht zum Drucken.
Der Instagram-Code in der App zeigt ein Muster, das die Instagram-Kamera liest. Fremde Kamera-Apps und Android-Geräte ohne Instagram erkennen es nicht immer zuverlässig, und der Code lässt sich in der App jederzeit neu erzeugen. Ein Aufkleber mit dem alten Muster wird damit wertlos.
Ein QR-Code auf instagram.com/profilname ist dagegen eine gewöhnliche Adresse. Jede Kamera liest ihn, und der Name im Pfad bleibt stabil, solange der Profilname sich nicht ändert.
Der Code bringt den Gast auf das Profil, nicht zum Folgen. Was danach passiert, entscheidet das Profil: ein klares erstes Bild, drei Beiträge, die zeigen, was es hier gibt, und ein Link, der zur richtigen Stelle führt.
Ein Code auf dem Tisch ohne Grund zu scannen wird ignoriert. Der Code mit einer Zeile daneben („Heute Abend: was wir kochen") wird gescannt, weil ein Versprechen daran hängt.
Am Tisch 2,5 bis 3 Zentimeter, am Fenster und auf Plakaten 8 bis 15 Zentimeter. Immer dunkel auf hell, immer mit Ruhezone, nie über eine glänzende Fläche gespannt.
Im Gastraum sammelt sich Fett und Feuchtigkeit auf Aufstellern. Ein Ausdruck unter Klarsichtfolie ist nach zwei Wochen unlesbar. Matt laminierte Karten oder Klebefolie für den Außenbereich halten deutlich länger.
Ein Code ohne Kontext wird nicht gescannt. Es gibt keinen Grund dafür, und niemand scannt aus Langeweile. Ein Code mit einer Zeile daneben hat einen Grund: „Heute im Angebot" oder „So sieht es bei uns aus" funktioniert, weil etwas Konkretes versprochen wird.
Was nicht funktioniert: „Folge uns auf Instagram". Das ist eine Bitte ohne Gegenwert. Wer den Code aufstellt, sollte die Zeile so schreiben, als wäre sie eine Empfehlung an einen Gast, nicht ein Aufruf an ein Publikum.
Aufsteller mit dem heutigen Gericht und einem Code zum Profil. Das Profil zeigt die Karte und die Öffnungszeiten, die sich ändern dürfen.
Am Regal oder an der Kasse, für Neuheiten, die nicht im Laden stehen. Der Code führt zum Profil und von dort zum Shop.
Auf der Preisliste, damit Interessierte vorher sehen, wie gearbeitet wird. Das ersetzt die Frage nach Referenzen.
Technisch ja, praktisch nicht empfehlenswert. Er lässt sich in der App neu erzeugen, und nicht jede Kamera-App liest ihn. Die Profiladresse als gewöhnlicher QR-Code ist stabiler.
Der Browser öffnet die Profilseite. Instagram zeigt dort eine Anmelde- oder Installationsmaske, je nach Gerät und Einstellung. Der Weg zum Profil bleibt aber sichtbar.
Ja, solange er auf eine eigene Seite führt und nicht als Gewinnspiel getarnt ist. Wer Follower per Code kauft, verstößt gegen die Instagram-Bedingungen, nicht gegen das Wettbewerbsrecht.